Husten bei Kindern beginnt meist mit einer aus Kindergarten oder Schule eingeschleppten Tröpfcheninfektion in Form eines Schnupfens. Die Hustensymptome, wie der typische Hustenreiz, dauern ca. 1-2 Wochen, häufig gefolgt von der nächsten Erkältungswelle. Im Sommer dagegen treten seltener grippale Infekte auf.
Akute Bronchitis zählt zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Kinderarztpraxis. Fast immer ist die Ursache eine durch Viren ausgelöste Tröpfcheninfektion, die dann in 5-10% der Fälle Sekundärinfekte durch Bakterien nach sich zieht und damit zu lang andauernden Hustenbeschwerden und starkem Hustenreiz führt.

Typische Symptome der akuten Bronchitis sind erst trockener, später dann produktiver Husten mit Rasselgeräuschen oder Pfeifen. Als Begleitsymptome treten zumeist allgemeine Infekt-Erscheinungen wie Fieber, Kopfschmerz, Brust- und Gliederschmerzen auf. Weil gegen die Viren kaum ursächlich vorgegangen werden kann, müssen die Symptome bekämpft werden, zum Beispiel durch fiebersenkende Maßnahmen, Anfeuchtung der Atemluft – und nicht zuletzt natürlich der Behandlung der Hustensymptome und der Linderung des Hustenreizes. Beim Auftreten von Atemnot oder von Komplikationen muss allerdings rechtzeitig eingegriffen werden. Auch wenn sich die Hustenbeschwerden nicht innerhalb von 2 Wochen gelegt haben, muss die Ursache der Beschwerden von einem Arzt hinterfragt werden.
Wegen der guten Verträglichkeit und der ausgezeichneten Wirksamkeit kann Bronchicum® Saft bereits Kindern ab 1 Jahr gegeben werden.
Beim Säugling und Kleinkind ist die Unterscheidung zwischen mehr oder minder harmlosen grippalen Infekten und Husten mit Atemnot anderer Ursache für den Laien kaum zu treffen – hier gilt es vor allem, beginnende Asthmabeschwerden oder einen Pseudokrupphusten durch einen Facharzt zu erkennen oder auszuschließen.
Pseudokrupphusten - trockener Hustenreiz
Pseudokrupp ist gekennzeichnet durch Halsschmerzen, Anschwellen der Schleimhäute und eine Verengung des Rachenraums. Das Kind ist heiser, weist einen bellenden, trockenen Husten auf und röchelt beim Einatmen. Die Beschwerden können durch Luftbefeuchtung und Inhalation gelindert werden. In erster Linie muss aber gegen die Entzündung der trockenen Schleimhäute vorgegangen werden – pflanzliche Hustensäfte können hier einen sinnvollen Beitrag leisten. Bei Auftreten der Symptome ist einArztbesuch anzuraten.
Allergisches Asthma
Ist die Ursache der verengten Atemwege eine allergische Reaktion auf ein eingeatmetes Allergen (zum Beispiel Tierhaare, Tabakrauch, Hausstaubmilben oder Pollen), kann ein allergisches Asthma entstehen. Die Atemnot wird in diesen Fällen nicht nur durch eine Reaktion der Schleimhäute, sondern auch durch ein Zusammenziehen der Muskulatur in den Bronchien verursacht. Kinder (und Erwachsene) mit allergischem Asthma benötigen daher Medikamente, die gezielt gegen dieses Zusammenziehen der Bronchien und gegen die allergische Reaktion wirken. Eine ärztliche Betreuung ist dringend angezeigt.
Wann zum Arzt?
Ein Besuch beim Arzt ist nicht in jedem Fall unmittelbar erforderlich, z. B. wenn die Hustensymptome mit einer Welle grippaler Infekte im sozialen Umfeld (Familie, Kindergarten oder Schule) einhergehen, und dem typischen Verlauf eines grippalen Infektes folgen. Ein Besuch beim Kinderarzt ist dagegen angezeigt, wenn:
- nach 1-2 Wochen Behandlung mit Hustenmitteln keine Besserung des Hustenreizes eingetreten ist,
- unerwartet starke Atemnot oder Pfeif- und Rasselgeräusche auftreten,
- anhaltendes Fieber dazukommt.
In den meisten Fällen können die Eltern aber einfache und doch effektive Maßnahmen ergreifen:
- Inhalationen mit Kochsalzlösung halten die Schleimhäute feucht und helfen, die Entzündung zu bekämpfen
- Wenn gleichzeitig Schnupfen vorliegt, erleichtert die Anwendung abschwellender Nasensprays die Atmung und sorgt für einen besseren Nachtschlaf.
- Entzündete Bronchien und eine zu geringe Schleimproduktion lassen sich durch pflanzliche Hustenzubereitungen wie z. B. Bronchicum® Saft positiv beeinflussen. Auch die Auflösung von zähem Schleim in der Lunge und dessen Abtransport wird durch Zubereitungen wie der Extraktkombination aus Thymiankraut und Primelwurzel gefördert.