Lunge

Husten – Krankheitsbilder im Überblick

Jeder kennt ihn und alle sind froh, wenn sie von ihm verschont bleiben – Husten. Dabei ist Husten eine natürliche Schutzfunktion des Körpers. Atmen wir Fremdstoffe ein, befördert der Körper diese mittels Hustenreiz aus den Luftwegen, damit wir weiter frei atmen können. Ausgelöst wird dieser Reiz über die Hustenrezeptoren in den Bronchialschleimhäuten.  

Neben Fremdkörpern können diese Rezeptoren auch durch ein entzündungsbedingtes Anschwellen der Schleimhäute oder zähen und schweren Schleim aktiviert werden. Also durch das, was im Rahmen einer Erkältung auftritt. Husten ist somit nur ein Symptom einer Erkrankung der Atemwege. Ob leichter Erkältungshusten, quälender Reizhusten oder Bronchitis – je nach Ursache äußert sich Husten in sehr unterschiedlicher Art und Intensität. Wie sich Hustenarten unterscheiden, was Sie dagegen tun können und wann Sie besser einen Arzt aufsuchen, erfahren Sie hier. 

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Hustenarten

Fast alle von uns kennen mindestens einen Unterschied zwischen Husten und Husten. Meistens den zwischen Reizhusten, der gerade im Liegen gar nicht mehr aufhören will, und dem produktiven Husten, bei dem Schleim ausgestoßen wird. Anhaltender Husten ist meistens Symptom einer Erkrankung der unteren Atemwege. Wie stark diese ausgeprägt ist, zeigt sich in den unterschiedlichen Arten von Husten. Inwiefern sie sich unterscheiden und welche verschiedenen Ursachen die jeweiligen Hustenarten haben können, lesen Sie auf den folgenden Unterseiten.

Erkältungshusten Läuft die Nase, bellen gerne auch die Bronchien – zur Erkältung gehört meistens Husten. Mehr über Erkältungshusten
Husten bei Babys & Kleinkindern Bei Kleinkindern und Säuglingen ist besondere Vorsicht bei Husten geboten Mehr über Husten bei Babys & Kleinkindern
Bronchitis Sind die Schleimhäute der unteren Atemwege entzündet, kann der Husten hartnäckig werden. Mehr über Bronchitis
Reizhusten Er ist trocken, oft laut und hört vor allem gar nicht mehr auf: Reizhusten nervt. Mehr über Reizhusten
Bronchitis bei Kindern Kinder leiden häufiger an Bronchitis als Erwachsene. Mehr über Bronchitis bei Kindern
Wassertropfen

Weitere mögliche Ursachen für Husten

Husten tritt in den meisten Fällen als Symptom einer Erkältung bzw. eines grippalen Infekts auf, entsprechend auch bei einer Bronchitis oder Grippe. Doch ihm können auch andere Ursachen zugrunde liegen, zum Beispiel Schadstoffe in der Luft, Rauchen, Allergien oder sogar Medikamente. ACE-Hemmer, die gegen Bluthochdruck eingesetzt werden, können beispielsweise lästigen Reizhusten verursachen. Husten kann außerdem psychisch bedingt sein und äußert sich dann ebenfalls in Stresssituationen als Reizhusten. Auch schwere Tumor-Erkrankungen wie Lungenkrebs können mit Husten einhergehen. 

Außer einer Erkältung oder Bronchitis kann Husten unter anderem folgende Ursachen haben:

  • Keuchhusten
  • Pseudokrupp
  • Allergie
  • Asthma bronchiale
  • Lungenentzündung
  • COPD („Raucherkrankheit“)
  • Refluxkrankheit
  • psychogener Husten
  • Nebenwirkung von Medikamenten
Wassertropfen

Dauerbrenner Erkältungshusten

Er ist bei einem Infekt ganz typisch

Ist eine Erkältung im Anrollen, springt der Husten gerne mit auf: Der Erreger bereitet in den oberen Atemwegen eine laufende Nase und Halsschmerzen und breitet sich dann in die unteren Atemwege aus. Steckt er in den Bronchien, also den Verästelungen, durch die die Atemluft bis zu den Lungenbläschen transportiert wird, wehrt sich das Immunsystem. Folge: Die Schleimhäute entzünden sich, der Patient hustet. Wenn der Husten in eine Phase mit festsitzendem Schleim übergeht, kann Bronchicum® wegen seiner schleimlösenden und damit beruhigenden Wirkung schnell helfen.

Husten Im Verlauf einer Erkältung

Husten Im Verlauf einer Erkältung

1) Trockener Husten

Die Erkältungsviren führen zu einer Reizung der Schleimhäute, die aber aufgrund von fehlendem Sekret noch nicht gereinigt werden können. Folge: trockener Reizhusten.

2) Produktiver Husten

Nach zwei, drei Tagen Reizhusten hat sich aufgrund der Entzündung Schleim entwickelt. Der Husten transportiert diesen hinaus und wirkt dadurch reinigend.

3) Trockener Husten

Der Schleim ist raus, die Schleimhäute aber noch empfindlich. Während sie abheilen, kommt es oft erneut zu trockenem Reizhusten.

Team Hustenhilfe: Bronchicum® und Monapax®
Team Hustenhilfe: Bronchicum® und Monapax®

Gemeinsam sind sie natürlich stark gegen Husten: Bronchicum® als schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten und Bronchitis, Monapax® als Hustenstiller bei Reizhusten. 

Pflichttext
Bronchicum® Elixir
Anwendungsgebiete: Behandlung der Symptome einer akuten Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Warnhinweise: Enthält 4,9 Vol.-% Alkohol. Enthält Sucrose (Zucker) und Invertzucker. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Monapax® Sirup
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Entzündungen der Atemwege, besonders Keuch- und nächtlicher Krampfhusten. In der Gebrauchsinformation wird darauf hingewiesen, dass bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei anhaltendem Fieber sowie bei eitrigem oder blutigem Auswurf ein Arzt aufzusuchen ist. Bei Keuchhusten ist vom Arzt über die Notwendigkeit einer antibiotischen Behandlung zu entscheiden. Warnhinweis: Enthält 3,0 Vol.-% Alkohol. Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hustenlöser


  • bei produktivem Husten mit Auswurf
  • löst den Schleim in den Atemwegen
  • erleichtert das Abhusten

Hustenstiller


  • bei trockenem oder Reizhusten
  • dämpft den Hustenreiz
  • sorgt für erholsamen Schlaf
 

Häufigkeit von Erkältungen

Die Kleinsten erwischt es am häufigsten: Im Schnitt sechs- bis achtmal fangen sich Kleinkinder pro Jahr einen grippalen Infekt ein. Grund ist ihr Immunsystem, das noch nicht ausreichend ausgebildet ist und daher wenig abwehren kann. Bei Erwachsenen sinkt die Zahl auf zwei bis vier Erkältungen pro Jahr. Das bedeutet für jeden 75-jährigen Menschen: Zwei bis drei Jahre seines Lebens verbrachte er schniefend und hustend.

Unsere Atemorgane

Ein und aus – 20.000 Mal pro Tag

Das, was unser Überleben in jeder Minute sichert, ist Luft zum Atmen. Unsere Atemorgane setzen sich zusammen aus den oberen und unteren Atemwegen. Zu den oberen gehören die Nase samt Nasenhöhle (1), der Mund- und Rachenraum (2) und der Kehlkopf (3). Zu den unteren Atemwegen zählen die Luftröhre (4), die Bronchien (5) und die Lunge (6). Husten entsteht überwiegend in den unteren Atemwegen.

Unsere Atemorgane
Nase samt Nasenhöhle
Mund- und Rachenraum
Kehlkopf
Luftröhre
Bronchien
Lunge
Lunge
Lunge

Tipps und Fakten zum Thema Husten

Wussten Sie, dass...

... sogar schon die alten Ägypter mit einer Gerätschaft aus heißen Steinen, Schilfrohr und einem Topf bei Husten ein Heilmittel inhaliert haben sollen? Bis heute gilt Inhalieren bei Husten als bewährtes Hausmittel, weil die feuchten Dämpfe die Bronchien beruhigen. Worauf wir inzwischen verzichten können ist Erkältungsmitteln Pulver aus Kranichschnäbeln beizumengen, wie es Hildegard von Bingen getan haben soll. Was Sie bei Husten beachten und auch sonst über ihn wissen sollten – hier ein paar Tipps und Fakten.

Ruhe
TIPP

Ruhe!

Der Körper braucht Schonung und Schlaf, um zu genesen. Andernfalls kann sich im schlimmsten Fall aus Husten eine Lungenentzündung entwickeln.
FAKT

100 Quadrat­meter:

Ein so großes Terrain würde entstehen, wenn die Schleimhäute der Atemwege ausgebreitet wären. 
Lüften
TIPP

Lüften!

An der frischen Luft lässt Husten meistens schnell nach. Müssen Sie das Bett hüten, lassen Sie die frische Luft herein – eine hohe Luftfeuchtigkeit verhindert das Austrocknen der Schleimhäute.
Vorbeugung:
FAKT

Vorbeugung:

Ein gesundes Immunsystem ist die beste Vorsorge. Möglichst wenig Stress, gesunde Ernährung mit Vitamin C, regelmäßig frische Luft und ausreichend Schlaf stärken das Immunsystem und können so einem Infekt vorbeugen.
Vitalstoffe!
TIPP

Vitalstoffe!

Beim Kampf gegen den Erreger hilft eine gesunde Ernährung – Obst und Gemüse und unterstützen das Immunsystem.
FAKT

Erreger:

Erkältungen und damit auch der Erkältungshusten werden meist von Rhinoviren ausgelöst, die in jeder Saison mit bis zu 20 neuen Typen aufwarten – impfen unmöglich.
Tröpfchen­infektion:
FAKT

Tröpfchen­infektion:

Hahahatschiii – mit einem Niesen oder Hustenanfall werden unzählige Erreger in die nähere Umgebung geschleudert. 
Arzt

Zu viel des Husten

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Die Erkältung ist abgeklungen, der Organismus wieder fit – aber der Husten bleibt. Das ist nicht ungewöhnlich, im Gegenteil: In den meisten Fällen harrt der Husten noch einige Wochen im Anschluss hartnäckig aus. Dennoch gibt es einige Faktoren zum Thema Husten, die besser mit einem Arzt abgeklärt werden sollten. Hier einige Beispiele:

  • hohes Fieber 
  • sollte die akute Hustenphase nach einigen Tagen nicht abklingen und der Auswurf gelblich oder gar blutig sein 
  • Schmerzen in der Brust 
  • beeinträchtigte Atmung 
  • dauert der Husten länger als acht Wochen an

Unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen
zum Thema Husten.

Pflichttexte

Bronchicum® Elixir

Anwendungsgebiete: Behandlung der Symptome einer akuten Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Warnhinweise: Enthält 4,9 Vol.-% Alkohol. Enthält Sucrose (Zucker) und Invertzucker. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bronchicum® Tropfen

Anwendungsgebiete: Behandlung der Symptome einer akuten Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Warnhinweise: Enthält 27,7 Vol.-% Alkohol, Sucrose (Zucker), Invertzucker, Eukalyptusöl, Levomenthol. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bronchicum® Thymian Lutschtabletten

Wirkstoff: Thymiankraut-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Schleimlösung bei Husten im Rahmen von Erkältungen. Hinweis: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei: „Zur Unterstützung der Schleimlösung bei Husten im Rahmen von Erkältungen“, ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bronchicum® Thymian Lutschpastillen

Wirkstoff: Thymiankraut-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim, zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis. Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Monapax® Sirup

Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Entzündungen der Atemwege, besonders Keuch- und nächtlicher Krampfhusten. In der Gebrauchsinformation wird darauf hingewiesen, dass bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei anhaltendem Fieber sowie bei eitrigem oder blutigem Auswurf ein Arzt aufzusuchen ist. Bei Keuchhusten ist vom Arzt über die Notwendigkeit einer antibiotischen Behandlung zu entscheiden. Warnhinweis: Enthält 3,0 Vol.-% Alkohol. Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.