Lunge

Husten ist nicht gleich Husten

Das Symptom bleibt prinzipiell gleich, aber es gibt verschiedene Arten von Husten.

Fast alle von uns kennen mindestens einen Unterschied zwischen Husten und Husten. Meistens den zwischen Reizhusten, der gerade im Liegen gar nicht mehr aufhören will, und dem produktiven Husten, bei dem Schleim ausgestoßen wird. Anhaltender Husten bedeutet meist eine Erkrankung der unteren Atemwege. Wie stark diese ausgeprägt ist, zeigt sich in den unterschiedlichen Arten von Husten.

Erkältungshusten Läuft die Nase, bellen gerne auch die Bronchien – zur Erkältung gehört meistens Husten. Mehr über Erkältungshusten
Husten bei Kindern Alle fangen mal klein an, auch das Immunsystem – darum haben Kinder öfter Husten. Mehr über Husten bei Kindern
Bronchitis Sind die Schleimhäute der unteren Atemwege entzündet, wird der Husten hartnäckig. Mehr über Bronchitis
Reizhusten Er ist trocken, oft laut und hört vor allem gar nicht mehr auf: Reizhusten nervt. Mehr über Reizhusten
Wassertropfen

Dauerbrenner Erkältungshusten

Er ist bei einem Infekt ganz typisch

Ist eine Erkältung im Anrollen, springt der Husten gerne mit auf: Der Erreger bereitet in den oberen Atemwegen eine laufende Nase und Halsschmerzen und breitet sich dann in die unteren Atemwege aus. Steckt er in den Bronchien, also den Verästelungen, durch die die Atemluft bis zu den Lungenbläschen transportiert wird, wehrt sich das Immunsystem. Folge: Die Schleimhäute entzünden sich, der Patient hustet. Bronchicum® kann in diesem Fall wegen seiner schleimlösenden und damit beruhigenden Wirkung schnell helfen.

Husten Im Verlauf einer Erkältung

Husten Im Verlauf einer Erkältung

1) Trocken

Die Erkältungsviren führen zu einer Reizung der Schleimhäute, die aber noch nicht gereinigt werden können. Folge: trockener Reizhusten.

2) Produktiv

Nach zwei, drei Tagen Reizhusten hat sich aufgrund der Entzündung Schleim entwickelt. Der Husten wirkt reinigend, um diesen abzutragen.

3) Trocken

Der Schleim ist raus, die Schleimhäute aber noch empfindlich. Während sie abheilen, kommt oft erneut trockener Reizhusten.

Team Hustenhilfe: Bronchicum® und Monapax®

Team Hustenhilfe: Bronchicum® und Monapax®

Gemeinsam sind sie natürlich stark gegen Husten: Bronchicum® als schleimlösendes, entzündungshemmendes Mittel bei produktivem Husten, Monapax® als Hustenstiller bei Reizhusten.

Pflichttext
Monapax® Saft
Anwendungsgebiete: Husten jeder Ursache, auch Keuchhusten, Bronchialkatarrh. Warnhinweis: Enthält 3,9 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hustenlöser


  • bei produktivem Husten mit Auswurf
  • löst den Schleim in den Atemwegen
  • erleichtert das Abhusten

Hustenstiller


  • bei trockenem oder Reizhusten
  • dämpft den Hustenreiz
  • sorgt für erholsamen Schlaf
 

Häufigkeit von Erkältungen

Die Kleinsten erwischt es am häufigsten: Im Schnitt sechs- bis achtmal fangen sich Kleinkinder pro Jahr einen grippalen Infekt ein. Grund ist ihr Immunsystem, das noch nicht ausgebildet ist und daher wenig abwehren kann. Bei Erwachsenen sinkt die Zahl auf zwei bis vier Erkältungen pro Jahr. Das bedeutet für jeden 75-jährigen Menschen: Zwei bis drei Jahre seines Lebens verbrachte er schniefend und hustend.

Unsere Atemorgane

Ein und aus – 20.000 Mal pro Tag

Das, was unser Überleben für die nächsten 24 Stunden sichert, ist nicht Wasser oder Nahrung, sondern Luft. Luft zum Atmen. Unsere Atemorgane setzen sich zusammen aus den oberen und unteren Atemwegen. Zu den oberen gehören die Nase samt Nasenhöhle (1), der Mund- und Rachenraum (2) und der Kehlkopf (3). Zu den unteren Atemwegen zählen die Luftröhre (4), die Bronchien (5) und die Lunge (6). Husten entsteht ausschließlich in den unteren Atemwegen.

Unsere Atemorgane
Nase samt Nasenhöhle
Mund- und Rachenraum
Kehlkopf
Luftröhre
Bronchien
Lunge
Lunge
Lunge

Tipps und Fakten zum Thema Husten

Wussten Sie, dass...

... sogar schon die alten Ägypter mit einer Gerätschaft aus heißen Steinen, Schilfrohr und Topf bei Husten ein Heilmittel inhaliert haben sollen? Auch heute noch gilt Inhalieren bei Husten als bewährtes Hausmittel, weil die feuchten Dämpfe die Bronchien beruhigen. Worauf wir inzwischen verzichten können, ist Erkältungsmitteln Pulver aus Kranichschnäbeln beizumengen, wie es Hildegard von Bingen getan haben soll. Wie Sie bei Husten beachten und auch sonst über ihn wissen sollten – hier ein paar Tipps und Fakten.

Ruhe
TIPP

Ruhe!

Der Körper braucht Schonung und Schlaf, um zu genesen. Andernfalls kann sich im schlimmsten Fall aus Husten eine Lungenentzündung entwickeln.
Trinken
TIPP

Viel trinken!

Das hilft, den Flüssigkeitsverlust z. B. bei Fieber zu ersetzen
Vorbeugung:
FAKT

Vorbeugung:

Ein gesundes Immunsystem ist die beste Vorsorge. Möglichst wenig Stress, gesunde Ernährung mit Vitamin C, regelmäßig frische Luft und ausreichend Schlaf beugen einem Infekt vor.
FAKT

Erreger:

Erkältungen und damit auch der Erkältungshusten werden meist von Rhinoviren ausgelöst, die in jeder Saison mit bis zu 20 neuen Typen aufwarten – impfen unmöglich....
Tröpfchen­infektion:
FAKT

Tröpfchen­infektion:

Hahahatschiii – mit einem Niesen oder Hustenanfall werden unzählige Erreger in die nähere Umgebung geschleudert.
Lüften
TIPP

Lüften!

An der frischen Luft lässt Husten meistens schnell nach. Müssen Sie das Bett hüten, lassen Sie die frische Luft herein – die Luftfeuchtigkeit verhindert das Austrocknen der Schleimhäute.
FAKT

100 Quadrat­meter:

Ein so großes Terrain würde entstehen, wenn die Schleimhäute der Atemwege ausgebreitet wären.
Vitalstoffe!
TIPP

Vitalstoffe!

Beim Kampf gegen den Erreger hilft eine gesunde Ernährung – Obst, Gemüse und leichte Gerichte unterstützen das Immunsystem.
Arzt

Zu viel des Husten

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Die Erkältung ist abgeklungen, der Organismus wieder fit – aber der Husten bleibt. Das ist nicht ungewöhnlich, im Gegenteil: In den meisten Fällen harrt der Husten noch einige Wochen im Anschluss hartnäckig aus. Dennoch gibt es einige Faktoren zum Thema Husten, die besser mit einem Arzt abgeklärt werden sollten.

  • hohes Fieber
  • sollte die akute Hustenphase nach einigen Tagen nicht abklingen und der Auswurf gelblich oder gar blutig sein
  • Schmerzen in der Brust
  • beeinträchtigte Atmung
  • dauert der Husten länger als acht Wochen an

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Unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen
zum Thema Husten.